| Ortskundlicher Arbeitskreis Erzhausen |
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OAK 06. Februar 2026 Fotos: Christina Seibold, Sebastian Hampel, Georg Weber |
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Das Dorfmuseum Erzhausen beherbergt unter anderem auch einen kostbaren Schatz an Exponaten, die vom dörflichen Alltag vor und nach dem Zweiten Weltkrieg erzählen – von Haushaltsgegenständen bis hin zu bäuerlichen Arbeitsgeräten. Für die Bewohner des Marie-Juchacz-Hauses sind dies keine bloßen Museumsstücke, sondern vertraute Begleiter aus ihrer eigenen Biografie. Da der Weg ins Museum für viele Senioren heute beschwerlich ist, hat der Ortskundliche Arbeitskreis das Projekt „Koffer der Erinnerungen“ ins Leben gerufen. Dabei bringen Aktive des OAK eine sorgsame Auswahl an Exponaten direkt ins Seniorenheim. Das gemeinsame Betrachten und Berühren der Gegenstände lässt vergangene Zeiten lebendig werden und weckt wertvolle Erinnerungen an das tägliche Leben von früher. Dieses Projekt wurde vom OAK bereits mehrfach durchgeführt. Am 6. Februar 2026 war es wieder einmal so weit, eine kleine Gruppe von Aktiven des OAK kam mit einem „Koffer der Erinnerungen“ ins Seniorenheim. Christina Seibold, eine der Aktiven des OAK, beschreibt diese etwa 1-stündige Veranstaltung so: |
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Christina Seibold Lebendiges Dorfmuseum unterwegs |
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Der Korb der Erinnerungen machte Station im AWO Senioren und Pflege
Marie-Juchacz-Haus. Mit dabei waren kleine Dinge, die große Geschichten
erzählen.
Vertraute Alltagsgegen-stände aus früheren Zeiten. Dinge, die man einst
täglich in den Händen hielt. Dinge, die Erinnerungen tragen. Schon beim Berühren der Objekte wurden Erinnerungen wach. Die teilnehmenden Damen und Herren erzählten von ihrem Leben, von früheren Wegen, vom Alltag und von besonderen Momenten. Es entstand eine offene, warme Atmosphäre. Ein Nachmittag voller Zuhören, Lächeln und gemeinsamer Erinnerungen. |
Der Korb der Erinnerungen ist Teil des mobilen Angebots des Dorfmuseums
Erzhausen. Er kommt zu Menschen, die das Museum aus gesundheitlichen oder
altersbedingten Gründen nicht mehr besuchen können. So bleibt Geschichte
lebendig. Nahbar, persönlich und mitten im Leben. Unser herzlicher Dank gilt Sebastian Hampel, der diesen Besuch mit viel Engagement und Feingefühl ermöglicht und organisiert hat. Wir freuen uns auf das nächste Wiedersehen! |
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Artikel von Sebastian Hampel im Erzhäuser
Anzeiger vom 12.02.2026 „Marie-Juchacz-Haus“ |
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Die Aktiven des OAK hatten mit den
Gerätschaften aus dem "Koffer der Erinnerungen" Platz genommen. Jörg Dohn begrüßte die Zuhörer und stellte die OAK-Mitarbeiter vor: |
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Dann wurden die einzelnen Exponate
vorgestellt und die Zuhörer
Die Geräte konnten in die Hand genommen und
untersucht werden. In vielen
„Vertraute Alltagsgegenstände aus früheren Zeiten. Dinge, die man einst
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Nur zu schnell war die zur Verfügung stehende Zeit vergangen. Die mitgebrachten Gegenstände mussten wieder im Koffer verpackt werden: |
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Es war ein rundum gelungener Nachmittag für
alle Beteiligten. Auch den Aktiven des OAK bereitete es große Freude, die historischen Exponate vorzustellen und das Leuchten in den Augen der Senioren beim Wiedererkennen vertrauter Gegenstände zu sehen. Wir alle blicken mit großer Vorfreude auf unser nächstes Treffen! |
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